Home
Wir über uns
Thich Nhat Hanh
Die Lehrer
Die Gemeinschaft
Die Praxis
Das Programm
Online-Shop
Fotoalbum
Anmeldung
Kontakt
Links
Impressum
Das Programm im Detail

Zeit für ein Leben in Achtsamkeit
Am Leben der Gemeinschaft kann ganzjährig teilgenommen werden!

"Auszeit", "Kloster auf Zeit" - das sind mittlerweile gängige Begriffe geworden - [mehr]

Das System der natürlichen Gesundheit
Retreat mit Thay Phap Lu - Mönch aus Plum Village, ehem. Arzt der chinesischen Medizin
17. - 24. März

Dieses Retreat richtet sich an alle jene, die bereit sind, sich auf bestimmte Denk- und Lebensweisen umstellen zu wollen und sich wieder als Teil der Natur zu verstehen. Die drei Säulen, auf denen das "System der natürlichen Gesundheit" ruht, sind die geistige, psychische und physische Gesundheit. Obwohl die geistige Gesundheit grundsätzlich an erster Stelle steht, wollen wir uns in dieser Zeit hauptsächlich der physischen - körperlichen - Gesundheit widmen. Die praktische Grundlage des Systems bilden folgende Methoden und Übungen: Yoga, Qi Gong, Erdberührungen in schneller Abfolge, Atemübungen, Entspannungstechniken sowie aufbauend längere Wanderungen. Dies wird unterstützt durch eine einfache, diesen Prozess fördernde Ernährung. Dieser ganze Methodenkomplex soll die Normalisierung von Atmung, Wärmehaushalt, psychischer Tätigkeit und Ernährung bewirken - zweifellos die engste Wechselbeziehung zwischen unserer Umwelt und unserer Innenwelt.

Thay Phap Lu wird aus seiner langjährigen Erfahrung heraus Vorträge halten, so dass wir den Prozess gut nachvollziehen können. Selbstverständlich wird die Praxis der Achtsamkeit uns ständig begleiten.

Die eigene Mitte finden - "Selbst-Retreat"
Eine stille und meditative Zeit mit der Sangha
28. Februar - 27. März

Die meisten Menschen sehnen sich nach Ruhe und Stille, außen wie innen. Das tägliche Leben in unserer westlichen Kultur und Gesellschaft erlaubt es meistens jedoch nicht, dieser Sehnsucht nachzugehen.

Der Aufenthalt in einem Praxiszentrum, in einer stillen und harmonischen Umgebung, eine unterstützende Struktur mit regelmäßigen Meditationszeiten und die Praxis der Achtsamkeit helfen uns, unseren inneren Frieden zu berühren.

Diese Zeit ist vor allem für diejenigen Menschen geeignet, die den Wunsch haben, mehr Stetigkeit und Unabhängigkeit in der eigenen Praxis zu entwickeln. Die Sangha stellt den äußeren Rahmen (Tagesstruktur) zur Verfügung.

Lebendiger Buddha, lebendiger Christus
Meditationsretreat im österlichen Geist mit Helga und Karl Riedl
31. März - 5. April

Wenn auch im Christentum und im Buddhismus unterschiedliche Bilder und Begriffe gebraucht werden, sozusagen eine unterschiedliche "Sprache" gesprochen wird, und die geschichtlichen Umstände und Persönlichkeiten ihrer Begründer sehr verschieden waren, so haben doch beide, Jesus und Buddha, aus der Tiefe ihrer Erfahrung, ihres Seins mit dem Göttlichen, dem Absoluten heraus gelebt und gelehrt. In der Essenz sind die spirituellen Wege, die sie aufzeigen, eng miteinander verbunden.

In unseren Osterretreats wollen wir außerhalb jeglichen Dogmatismus und scholastischen Vergleichs immer wieder aufs Neue versuchen, uns tief mit der Botschaft von Jesus und Buddha zu verbinden und herauszuhören, nachzuempfinden, wie wir sie für uns lebendig werden lassen können.

In diesem Jahr wollen wir uns in Meditationen und durch Reflexionen tief mit der Essenz der Osterbotschaft verbinden, wollen erfahren, dass Erlösung und Auferstehung weder bloße Worte noch Glaubensvorstellungen sind. Wir werden auf unsere eigene "Auferstehung" verwiesen, auf das, was über Leben und Tod hinausreicht.

Indem wir in der Passion unsere vordergründige Ich-Identität leidhaft erleben und uns dem "Tod des Ich" bewusst stellen, öffnen wir uns für die Erfahrung des "wahren Selbst", des Königreichs Gottes, des Nirvana.

Den Kreislauf von destruktiven Emotionen verlassen
Retreat mit Sister Annabel (Plum Village)
21. - 25. April

Die Vortragssprache ist englisch, mit deutscher Übersetzung

Wer möchte nicht gerne die destruktiven Emotionen wie z. B. Ärger, Angst, Einsamkeit, Neid, Eifersucht, etc. überwinden und sie in positive Energien des Verstehens und Mitgefühls verwandeln? In diesem Retreat werden wir die Gelegenheit haben, mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis und des Anhaltens tief in die Wurzeln unserer destruktiven Emotionen zu schauen, die meistens ihren Ursprung in unserer alltäglichen Lebensweise haben. Wenn wir uns sorgsam und vorurteilslos um alles in unserem Innern kümmern, verhindern wir, dass diese destruktiven Emotionen dominieren. Wir nehmen den negativen Elementen in uns ihre Kraft, sodass sie nicht die Oberhand gewinnen können. Unsere Übung besteht zunächst darin, die Energie dieser Emotionen zu erkennen, sie zu umarmen, sanft und ohne Gewalt. Es geht nicht darum, sie zu unterdrücken oder sie zu kompensieren, sondern zu lernen, sie zu meistern und mit ihnen geschickt umzugehen. Dazu benötigen wir jedoch Ausdauer und ein stetiges Bemühen. In diesem Retreat werden wir genügend geschickte Mittel erlernen, so dass wir diese auch zu Hause umsetzen können.

Sister Annabel
kommt aus England, unterrichtete dort 15 Jahre lang als Lehrerin und wurde 1988 in Indien als erste westliche Frau von Thich Nhat Hanh (Thay) ordiniert. 1990 wurde ihr von Thay die Dharmalampe übertragen, d.h. sie wurde Dharmalehrerin und war von 1997 bis 2007 Äbtissin eines Klosters in Vermont in den USA. Sie ist die Leiterin des Studienprogamms am neuen von Thich Nhat Hanh gegründeten "Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB)" in Waldbröl
[www.eiab.eu].

Dem Alltag Tiefe geben
Retreat mit Helga und Karl Riedl
19. - 24. Mai

Wir sind mit der Praxis vertraut oder wenigstens mit einigen Aspekten davon, haben schon an Retreats teilgenommen, sind im Kontakt mit einer Sangha, haben viel gelesen und gehört - und dennoch bewegt uns die Frage, wie wir das in unser tägliches Leben bringen können, wie wir das anwenden können.

Warum ist es so schwierig, die Wachheit, Klarheit und Herzensweite zu bewahren, vor allem in schwierigen, herausfordernden Situationen - gerade da, wo wir uns Unterstützung durch unsere Praxis erhoffen?

Wir werden uns in diesen Tagen aus der Vielzahl der Anweisungen und Methoden zunächst gemeinsam einen allgemeinen "Praxisrahmen" für unser tägliches Leben erarbeiten. An konkreten Beispielen und Situationen aus dem Leben der Teilnehmer wollen wir dann die so erarbeitete "Grundpraxis" durch spezielle Praxiselemente erweitern und verfeinern. Im Bedarfsfall kann dies auch im persönlichen Gespräch durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer sollte so mehr Sicherheit und Vertrauen in die Praxis gewinnen, sie verstärkt in sein Leben einbauen und damit seinem Alltag mehr Tiefe geben können.

Steinbildhauen - schöpferisch wirken in Achtsamkeit
Kurs/Retreat mit Thomas Reuter
Spirituelle Begleitung: Karl Riedl
19. - 26. Juni (Beginn 19.6. 18.30, Ende 26.6. 15.00)

Der Kurs verbindet handwerklich schöpferisches Tun mit der Praxis der Achtsamkeit.

Schon der Umgang mit Hammer und Meisel fordert auf, im Augenblick zu sein. Die Steine beginnen sich zu formen, inspirieren und wecken die Schöpferfreude. In den Zeiten der Meditation und Betrachtung kehren Ruhe und Abstand ein. Am Beginn steht das "Handwerk": das Üben der Grundtechniken der Steinbearbeitung und die Praxis der Achtsamkeit.

Ohne Vorgabe eines Themas begleitet der Bildhauer den spannenden Weg zur eigenen Form. Die Arbeit am Stein ist eingebettet in den Tagesablauf und die spirituelle Praxis des Zentrums. Vorträge von Karl Riedl spiegeln das schöpferische Wirken im Licht der Achtsamkeit. Gespräche und Lockerungsübungen runden den Tag ab.

Wir arbeiten mit Sandstein unter Sonnensegeln auf der Wiese des Intersein-Zentrums. Alle nötigen Werkzeuge stehen zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Max. 15 Teilnehmer.

[Hier gibt es Bilder vom letzten Kurs 2009]

Thomas Reuter
geboren 1956, ist Bildhauer und Steinmetzmeister. Wanderjahre, Stipendium an der Kirche Sagrada Familia in Barcelona, als freiberuflicher Bildhauer und als Kursleiter im In- und Ausland tätig. Thomas ist Übender in der Tradition Thich Nhat Hanhs.

Informationen: Tel.09333-1633, tr-bildhauer@web.de

Ich bin da für dich
Retreat mit Helga und Karl Riedl
3. - 10. Juli

Für die meisten Menschen ist es ein natürliches Bedürfnis, anderen - Menschen und Wesen - zu helfen, sie zu unterstützen, sich um sie zu sorgen. Es ist eine besondere menschliche Eigenschaft, vom Leiden anderer berührt zu sein, nach Wegen zu suchen, ihr Leiden zu lindern, sie auf Gefahren hinzuweisen und sie davor zu schützen.

Allzu oft sind wir jedoch in unserem Bemühen und unseren Aktionen verunsichert, halten helfen und korrigieren nicht auseinander, werden unbemerkt von egoistischen Motiven geleitet, fühlen uns hilflos und frustriert.

Im buddhistischen Geistestraining ist Mitgefühl ein "grenzenloser, das heißt Nicht-ich-bezogener-Geisteszustand" und seine Entwicklung das höchste Ziel auf dem Weg. Aber es muss immer mit Weisheit, einem klaren, offenen und umfassenden Erkennen Hand in Hand gehen. Wie eng Mitgefühl und Weisheit zusammen gehören wird gerne mit dem Bild der beiden Flügel eines Vogels verdeutlicht. In diesen Tagen wollen wir unser Verständnis für diese Geistesqualitäten vertiefen. An konkreten Beispielen, die die Teilnehmer aus ihren Lebenssituationen mitbringen sollten, werden wir dann versuchen, diese beiden Prinzipien konkret anzuwenden.

Damit werden wir ein Verständnis dafür bekommen, wie wir sie oft auch ungeschickt, verzerrt anwenden aber auch, dass unserem tiefen Bedürfnis zu schützen und zu helfen Grenzen gesetzt sind und wir sie akzeptieren müssen.

Wahre Kommunikation - achtsames Zuhören und Sprechen
Retreat mit Helga und Karl Riedl
17. - 24. Juli

Im menschlichen Miteinander ist es ganz natürlich, dass wir unterschiedliche Ansichten haben, Situationen unterschiedlich sehen und bewerten und andere Wünsche haben. Das führt jedoch leider oft zu Missverständnissen, Irritationen, Diskussionen und sogar zu Konflikten. Das zu Grunde liegende Gefühl dafür ist: "Ich werde nicht verstanden".

Wir wollen in diesen Tagen unsere oft ungeschickte, ich-bezogene Kommunikation aufdecken. Durch die Praxis der Achtsamkeit entwickeln wir die Fähigkeit und Stabilität, offen und nicht wertend mit dem anderen da zu sein und mit "mitfühlendem Zuhören" in die Kommunikation zu treten. Wir versuchen, die andere Person zu verstehen, in dem wir uns sozusagen "in sie hinein versetzen", um ihren Blickwinkel und ihre Gefühle nachvollziehen zu können. Gleichzeitig geben wir der anderen Person den Raum, sich auszudrücken und damit zu mehr Klarheit zu kommen.

Damit haben wir dann die Basis dafür geschaffen, uns achtsam und mit einem größeren Verständnis und mehr Klarheit für die Situation selbst auszudrücken. Und damit ist dann der Raum geschaffen, dass wir gemeinsam nach Alternativen suchen, um miteinander in Verständnis und Harmonie zu leben.

Die Teilnehmer sollten persönliche Beispiele mitbringen und eventuell Situationen gemeinsam nachspielen, so dass wir ganz konkret diese Prinzipien anwenden und einüben können.

(Kinder können mitgebracht werden, müssen jedoch von den Eltern selbst beaufsichtigt werden, weil in dieser Zeit kein Kinderprogramm angeboten wird).

Miteinander in Harmonie leben
Praxiszeit für Eltern und Kinder mit Helga und Karl Riedl und der Sangha
(mit Kinderprogramm)
24. - 31. Juli

Wenn wir als Familie gemeinsam praktizieren, haben wir ein stabiles Fundament, auf dem sich Kommunikation, Offenheit, Verstehen, Wohlwollen und Mitempfinden entwickeln können.

Die durchgehende Praxis der Achtsamkeit in allem Tun unterstützt uns darin, die Dinge um uns herum und vor allem einander bewusster und mit neuen Augen zu sehen. So lernen Eltern und Kinder, füreinander da zu sein, einander zuzuhören und sich in ihrem Anders-sein anzunehmen.

Die Eltern werden, unterstützt durch Vorträge und Meditationen, in Gesprächsrunden vertiefen, wie sie in ihre Partnerschaft und ihr Familienleben eine spirituelle Dimension hinein bringen können.

Die Kinder werden altersgerecht mit verschiedenen Elementen der Praxis vertraut gemacht. Im gemeinsamen Praktizieren und Miteinander geniessen sie kurze Zeiten der Stille, entwickeln Rücksicht und Fürsorge und lernen, sich ihren Emotionen zuzuwenden und mit Konflikten geschickter umzugehen.

Es wird Raum geschaffen für die bewusste und achtsame Kommunikation zwischen Eltern und Kindern und es gibt auch Zeit zum Miteinander-Sein und Feiern.

[Weitere Informationen zum Familienretreat]

Auch du bist ein kostbares Wunder des Lebens
Retreat mit Helga und Karl Riedl
31. Juli - 7. August

Allzu leicht und wie von selbst sehen wir bei uns und anderen nur die negativen Seiten, das, "was nicht in Ordnung ist", wie wir anders sein, uns anders verhalten sollten. Unser Geist wird von Ablehnung, Kritik und Vorwurf beherrscht - uns selbst und den anderen gegenüber. So herrscht im Miteinander und vor allem in der Erziehung der Kinder immer noch die fatale Überzeugung und Hoffnung vor, durch Strafen in all seinen Schattierungen Veränderung zum Besseren zu erreichen.

"Wir haben die feste Absicht, nur die positiven Samen in uns selbst und anderen zu wässern, so dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen Vertrauen und Selbstannahme fördern und stärken können; in uns selbst, in unseren Kindern, unseren Liebsten und in allen, denen wir begegnen."

Dieser Satz aus dem Text "Das Anrufen der Bodhisattvas" wird uns in dieser Woche begleiten. Wir wollen unsere positiven Eigenschaften, unsere Stärken, Tugenden und Schönheiten wieder entdecken und lernen, wie wir sie fördern können. Die Praxis des "Blumen wässerns" und der "Neun-Punkte-Liebesmeditation" sind dabei wertvolle Methoden.

So werden in unserem Miteinander wieder Anteilnahme, Wertschätzung und Vertrauen vorherrschen. In dieser Atmosphäre können wir als Menschen wachsen und reifen und in uns selbst, in anderen und in unserer Gesellschaft Freiheit, Frieden und Freude schaffen.

(Kinder können mitgebracht werden, müssen jedoch von den Eltern selbst beaufsichtigt werden, weil in dieser Zeit kein Kinderprogramm angeboten wird).

Den inneren Raum öffnen - Meditation, Gesang und Tanz
Ein Wochenende mit Susanne Mössinger, Klaus Nagel und Tara Petra Schmidt, begleitet von der Sangha
20. - 22. August

Das achtsame Singen und Tanzen kann eine Unterstützung der Meditation sein und die Praxis vertiefen. Susanne und Klaus singen mit uns Mantren, Chants und eigene deutschsprachige Lieder, die das Herz öffnen und einen Zugang zur eigenen Lebensfreude schaffen. In der Meditation des Tanzes (von Tara angeleitet) lenken wir unsere Wahrnehmung auf den Körper. Das Programm ist eingebettet in den Tagesablauf und die spirituelle Praxis des Zentrums und der Sangha.

Susanne Mössinger (Melchingen), 48 Jahre, Dipl. Sozialpädagogin
Klaus Nagel, (Tutzing), 48 Jahre, Dipl. Geograph

Die beiden, die mit ihren Liedern im vergangenen Jahr bereits die Feierlichkeiten zu unserem zehnjährigen Geburtstag bereicherten, haben mit der Anleitung von meditativem und heilsamen Singen vielfältige Erfahrung. Sie singen mit Menschen in Konzerten und Seminaren, in Kirchen, Krankhäusern, Kindergärten und Schulen. Die Erfahrung, dass unbeschwertes Singen eine große Kraftquelle sein kann, wollen sie dabei teilen. [Informationen: www.sovielhimmel.de]

Tara Petra Schmidt
ist Mitglied der Kernsangha des Intersein-Zentrums und hat eine dreijährige Ausbildung in "Meditation des Tanzes - Sacred Dance" bei Friedel Kloke-Eibl abgeschlossen.

Die Praxis der Achtsamkeitsübungen
Retreat mit der Sangha
1. - 5. September

Die von Thich Nhat Hanh formulierten "Achtsamkeitsübungen", die aus den klassischen buddhistischen "Shilas" (Geboten) hervorgegangen sind, geben eine Richtung vor, die heilsam für uns selbst und für unsere Umgebung ist. Indem wir uns mehr und mehr an diesen Übungen ausrichten, können wir uns der Verantwortung für uns und unsere Handlungen bewusst werden.

Wir wollen die Achtsamkeitsübungen genauer betrachten, sie kennen lernen und uns gegenseitig inspirieren und Hinweise geben, wie wir sie im täglichen Leben anwenden können. Anhand anschaulicher Beispiele und Betrachtungen der Mitglieder der Kernsangha wird diese Praxis anschaulich dargestellt.

In Gesprächsrunden haben wir Gelegenheit, uns über unsere eigenen Erfahrungen auszutauschen und konkrete Beispiele zu teilen, wie wir die Achtsamkeit im täglichen Leben üben.

Vom Ich-zentrierten zum ganzheitlichen Menschen
Retreat mit Helga und Karl Riedl
29. September - 3. Oktober

Die Frage "Wer bin ich?" führt zu der offensichtlich ergebnislosen Suche nach einem greifbaren, beschreibbaren, zentralen Wesen. Ohne Zweifel "existiert" für uns ein deutlich wahrnehmbares "Ich". Der Buddhismus und die Kognitionswissenschaften machen jedoch deutlich, dass dem lediglich eine vergängliche, nicht lokalisierbare Einheit zu Grunde liegt, das sich durch das Zusammenspiel verschiedener Funktionen und Komponenten ergibt.

Das soweit verstanden und akzeptiert, wird jetzt klar, dass dieses Ich, dass wir so deutlich existierend in unserem täglichen Leben wahrnehmen, sich in Abhängigkeit von Komponenten und Funktionen und deren Zusammenspiel manifestiert.

Basierend auf grundlegenden buddhistischen Erkenntnissen und Erfahrungen, werden wir uns in diesen Tagen zunächst anschauen, unter welchen inneren Bedingungen sich das uns so vertraute unruhige, verwirrte und leidende Ich formt. Daraus wird sehr leicht ersichtlich, wo und wie wir gestalterisch eingreifen müssen und können, damit sich die verschiedenen Teile in einer lebendigen Synthese zu einem integrierten, harmonischen und leidfreien Ich vereinen.

So werden neue Kräfte in uns freigesetzt, wir erfahren ein Gefühl der Lebensfreude und erkennen klar den Sinn unseres Lebens.

Die Kraft von Herzenswärme und Mitgefühl in uns erwecken
Meditationsretreat mit Yesche U. Regel und Angelika Wild-Regel
13. - 17. Oktober

Die Achtsamkeitspraxis hat einen Herzensaspekt, der in diesem Retreat besonders beleuchtet werden soll. Das Herz ist auch im übertragenen Sinn unser Organ für Liebe. Es kann trainiert und zum eigenen Wohl wie auch für andere erweckt werden.

Mithilfe klassischer Meditationen wie Metta (Liebende Güte) und Tonglen (Annehmen und Aussenden) wird innere Freundlichkeit, Wohlwollen und Einfühlungsvermögen geschult. Dies wird durch entsprechende Vorträge, Gesprächsrunden und achtsames Verhalten während der Übungstage unterstützt. Eine Besonderheit stellen Übungen im Liegen dar, in denen Achtsamkeit und Liebe dem eigenen Körper gewidmet werden. Wir werden uns die Bodhisattvas Avalokiteshvara und Tara vergegenwärtigen, die das Mitgefühlsprinzip verkörpern. In einer so entwickelten Atmosphäre der Herzenswärme können uns eigene schwierige Lebensthemen und die Probleme unserer Mitwelt in einem anderen Licht erscheinen und Impulse für mitfühlendes Verhalten entstehen.

Yesche U. Regel
war 16 Jahre lang ordinierter Mönch in einer tibetisch-buddhistischen Tradition und Schüler tibetischer Lehrer. Er unterrichtet seit dem Ende einer Drei-Jahres-Klausur (seit 1990) im ganzen deutschen Sprachraum.

Angelika Wild-Regel
praktiziert seit 1989 buddh. Meditation, war Schülerin von Ayya Khema und ist ausgebildete MBSR Kursleiterin und Dipl. Sozialpädagogin. Sie unterrichtet MBSR Kurse in eigener Bonner Praxis sowie bundesweit. Beide leiten das Paramita Projekt für Buddhistische Meditations- und Studienkurse in Bonn.

Buddhistisches Geistestraining - Yesche U. Regel, Sabergstr. 48, D-56729 Langenfeld/Eifel, Tel. 02655-962 840, e-Mail: yesche-regel@t-online.de
in Bonn (mit Angelika Wild-Regel): Paramita-Projekt, Clemens-August-Str. 17, 53115 Bonn-Poppelsdorf, Tel. 0228-9086 860[www.yesche.homepage.t-online.de]

Meditation und Transformation 2. Teil
Intensive Praxis- und Studienzeit
("Kalyanamitra-Training")
Geleitet von Helga und Karl Riedl und der Sangha
13. November - 4. Dezember

In diesen Praxis- und Studienzeiten wenden wir uns verstärkt dem klassischen Dharmastudium zu.

Im Rahmen unseres dreijährigen "Kalyanamitra-Trainings" (Kalyanamitra = spirituelle/r Freund/in, Begleiter/in) steht dieses Jahr unter dem Aspekt der Meditation und Transformation und behandelt u.a. folgende Themen: die relative und absolute Dimension der Wirklichkeit, Prozesshaftigkeit und Nicht-Ich, der geistige Entwicklungsweg einer/s Bodhisattva, Meditation als geistig-psychologischer Entwicklungsprozess, verschiedene Formen der Meditation, die Entwicklung von Sammlung und geistiger Ruhe.

Das Training ist ein Prozess, der sich an diesen Themen orientiert, aber auch den Entwicklungsstand und die konkreten Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmer berücksichtigt.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse der buddhistischen Lehre und Praxis; die Vertrautheit mit der "Plum-Village-Tradition" ist wünschenswert.

Die Mindestteilnahme beträgt eine Woche. Die Unterlagen der vergangenen Einheiten werden nach verbindlicher Anmeldung zur Verfügung gestellt.

[Weitere Informationen zum Kalyanamitra-Training]

Offene Weite - unsere wahre Natur
Meditationsretreat mit Helga und Karl Riedl
4. - 11. Dezember

Die Basis für unseren normalen Alltagsgeist ist ein "perspektivisches Bewusstsein" (ein von Jean Gebser geprägter Begriff). Wir erleben unsere Welt aus einer verengten Sichtweise, sehen und erleben alles nur aus unserer Perspektive, sind damit räumlich fixiert, kreieren Grenzen und sind uns nur eines Teilsektors der Welt bewusst. Selbst nur ein Teil der Welt, nimmt nun dieser Teil eine beherrschende, eigenständige Stellung ein, der sich durch die Vorstellung von Grenzen vom Ganzen abspaltet. So entsteht eine eigene, virtuelle innere Welt, mit den nur zu ihr gehörenden Gedanken und Gefühlen.

Unser " Geistestraining" will uns zunächst durch viele verschiedene Übungen, Methoden und Einsichten helfen, die von uns aufgebauten Grenzen zu erkennen, systematisch zu erweitern und durchlässig zu machen. Das ist unsere tägliche, kontinuierliche Arbeit. Die Meditation ist dann der letzte, endgültige Schritt in die Ganzheit, in die grenzenlose Offenheit des Raums. Wenn wir auf den klaren, nicht-konzeptionellen Aspekt unseres Geistes meditieren, können wir Kontakt aufnehmen mit unserer "innewohnenden Wachheit".

Zur Unterstützung werden wir die "open-focus" Methode erlernen und anwenden. Wenn wir unserem Geist erlauben, einfach nur wach und offen zu sein, beginnen wir uns mit unserem natürlichen Zustand, unserer wahren Natur, vertraut zu machen und schließlich in ihr zu ruhen.

Diese intensive Meditationszeit setzt grundlegende Kenntnisse in der Meditation und im buddhistischen Geistestraining voraus.

Weihnachten
Stille Tage mit Helga und Karl Riedl und der Sanhga
18. - 26. Dezember 2010

In der Natur ist die Zeit um Weihnachten tatsächlich eine "Stille Zeit": die Tage sind kurz, die Nächte lang, es ist eine Zeit der Erholung und Regeneration.
Wir wollen miteinander der Stille in uns selbst nachspüren. Die ruhige Umgebung, eine regelmäßige Meditationspraxis und das Zusammensein mit spirituell Praktizierenden werden uns dabei unterstützen.

Für einen neuen Anfang
Neujahrs-Retreat mit Helga und Karl Riedl
29. Dezember 2010 - 2. Januar 2011

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, sich dem, was uns im zurückliegenden Jahr bewegt hat, noch einmal bewusst und achtsam zuzuwenden, die sich daraus ergebenden Lehren und Einsichten anzunehmen und sich frisch und klar dem Neuen zuzuwenden.
Wir werden in diesen Tagen den Prozess des "Neubeginns" in den Mittelpunkt unseres gemeinsamen Praktizierens stellen. Das heißt, wir halten uns unsere spirituelle Ausrichtung klar vor Augen, sind uns bewusst, wann und wie wir in der zurückliegenden Zeit davon abgewichen sind und richten uns mit neuer Kraft auf die Praxis aus.